Anbieter handeln Strom über die Strombörse in Leipzig

Die Strompreise werden in Deutschland an der Strombörse Leipzig gehandelt und festgestellt. Dort befindet sich der größte Energie-Handelsplatz in Europa. Die Strombörse lässt sich in ihrer Funktion mit der Börse für Wertpapiere vergleichen. Die Handelsergebnisse, d.h. also die Strompreise fielen für die Verbraucher in den letzten Jahren allerdings selten positiv aus. Der Strom wurde ständig teurer. Anfang des Jahres 2011 stiegen die Preise erneut. An der Strombörse werden für die hohen und ständigen Preisanstiege vor allem die erhöhten Abgaben für erneuerbare Energie, die EEG Umlage und die Erhöhung staatlicher Abgaben und der Mehrwertsteuer verantwotlich gemacht. Der Bund der Energieverbraucher hingegen sieht die Preissteigerungen jedoch nicht im Einklang mit den Kosten, die hierfür genannt werden.

Strompreise setzen sich zusammen aus Beschaffungskosten, Netzentgeld und staatlichem Anteil. Abgaben sind zwar gestiegen, die Einkaufspreise für die Energieversorger jedoch gesunken. Wenn man die Strom Vergleiche betrachtet, zeigen die großen Preisunterschiede deutlich, dass es auch unterhalb der preislichen Höchstgrenzen möglich ist, wirtschaftlich zu arbeiten. Hier sollten die Verbrauchen helfen, Preisbooms zu unterbinden. Ein konsequenter Stromanbieterwechsel nach Preiserhöhungen zu günstigeren Anbietern reguliert den Markt und sollte viel stärker von uns als Verbraucher getätigt werden. Auch Ökostromanbieter können oft sehr günstig sein.
Die Preise werden nachgeben müssen, wenn sich immer mehr Verbraucher für einen Stromanbieterwechsel entscheiden und die Anbieter gezwungen sind, die Preisgestaltung günstig zu gestalten.

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